| der punkt an dem man einfach nicht mehr weiterkommt. man jeden |
| muskel spürt und man sich fragt: wieso mach ich das eigentlich? der |
| tote punkt. dennoch entschließt man sich nicht einfach aufzuhören, |
| denn die bewegung ist im fluß. der körper, das fahrrad und die |
| bewegung im raum, also die geschwindigkeit, sind eins geworden. |
| diese zu unterbrechen wäre gewaltsam. zumindest eine überwindung. |
| also entschließt man sich weiterzumachen. und auf jede umdrehung |
| der pedale folgt eine weitere. und mit jeder umdrehung der pedalen |
| wird es wieder leichter. man fährt plötzlich ganz von selbst. als ob |
| irgendetwas besitz von einem ergriffen hätte. eine höhere macht. man |
| ist nur noch ein medium. ein medium für den sport. für den geist des |
| sportes. der wird sich irgendwann einmal erinnern zu welch |
| unglaublichen leistungen der körper und der geist in der lage waren. |